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10.08.2019

Endlich wieder eine Sommerbaustelle

Bis Mitte September geht es hoch her auf unserer Klosterbaustelle.

Einige Gesellen des freien Begegnungsschachtes haben sich kürzlich im Geschichtserlebnisraum eingefunden, um ein Treffen von 20 Frauen und Männern, die in unterschiedlichen Gewerken auf Wanderschaft sind, zu organisieren.
Schon längere Zeit hegten sie den Wunsch, einen gemeinsamen Kongress in einem mittelalterlichen Dorf abzuhalten. Dafür haben sie sich durch die ganze Republik auf die Suche begeben und uns gefunden. Jährlich organisieren sie eine soziale Baustelle, um der Gesellschaft etwas zurückzugeben, von der Zuwendung, die sie vielerorts erhalten. Dafür war es wichtig, eine soziale Einrichtung zu finden, die sie mit ihren Handwerkskünsten unterstützen können. Hierbei geht es auch darum, gemeinsam zu arbeiten und voneinander zu lernen. So planen die Gesellen, in den verschiedenen Gewerken zu rotieren d.h. sich auch in anderen Handwerksberufen auszuprobieren und sich gegenseitig dabei zu helfen.


Wir dürfen uns auf Holzbildhauer, Zimmerer und Tischler, auf Konditoren, Steinmetze, Glaser, Kunstgießer, Fliesenleger, eine Damenschneiderin und eine Goldschmiedin freuen. Zum Schacht gehören weiter aber auch Zupfinstrumentenbauer, Bierbrauer, Keramiker und Orgelbauer etc.


Die Gruppe wird eine bogenförmige Tür für unser Kloster bauen und einen hohen Altarschrank aus 650 Kilo Eiche für eine ebenfalls geplante Marienstatue errichten - alles nach historischem Vorbild aus dem 12. Jahrhundert. Hinzu kommen noch die Zierbeschläge für die Tür, Tischplatten für das Refektorium und ein neues Damengewand für unsere Mitarbeiterin Nara.

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