Klein, aber fein, startet unser Kloster in das letzte Jahr
Ein eisiger Wind bläst momentan um unsere Klosterbaustelle ...
Anfang Januar, vor dem strengen Frost, haben unser Schmied Fabian Droste und unser Zimmermannsmeister Malte Stemmler aber endlich die großen Tore vom Kloster einbauen können.


Die Beschläge wurden, wie in der bei uns Vergangenheit, nach Entwürfen von unserem Freund und Klosterdesigner Ernst Giese, genannt „Grobi“, nach romanischen Vorbildern gefertigt.
Es ist schön, wenn bei der Platzweihnacht, überall Menschen sitzen und Klönschnack halten. Es ist aber auch sehr stimmungsvoll, wenn man einmal das Glück hat, in Ruhe durch den Kreuzgang wandeln zu können. Wenn Schnee auf den Holzschindeln liegt, man sich die Zeit nimmt, um die vielen Details, wie Figuren und Fenster zu betrachten. Hinter jedem Werkstück stehen Namen und Geschichte(n). Unser Kloster ist ein ganz besonderer Ort.

Unser Klosterkünstler Felix Karweick hat inzwischen im Refektorium das letzte, große Wandbild entworfen und angefangen, auf die Wand im Kloster zu übertragen. Außerdem hat er die Entwürfe für die beiden Prachtfenster, die noch im Refektorium fehlen, an die Landesberufsschule der Glaser übergeben, die sich erneut mit den Auszubildenden um die Umsetzung in Bleiverglasung kümmern. Eine langjährige Kooperation seit 2018.

Die Holzbildhauerschule aus Flensburg hat sich für dieses Jahr auch wieder angekündigt. Es werden noch weitere Skulpturen aber auch ein paar Reliefs am Kloster entstehen.
Ihr seht, es geht weiter. Im September wollen wir die Klosterbaustelle abschließen und eine großartige Eröffnung mit Euch feiern.
Bis dahin, schaut rein. Es lohnt sich…