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25.08.2017

Leider müssen wir schon wieder Abschied nehmen

Wir als Team haben viele schöne Erinnerungen an Günther Meier, bei uns eigentlich nur als Schorse bekannt, die auch in der Zukunft Teil unseres kollektiven Gedächtnisses sein werden. Mal kam Schorse täglich, dann ward er für Wochen wieder nicht mehr gesehen, wenn er Geld für die Kirchengemeinde gesammelt hat. Unsere Hunde begrüßten ihn immer freudig, denn sie wussten, Schorse hat immer ein Leckerli dabei. Schorse begleitete uns mit Herrn Rinsche in den Westerwald. Dort erlebten wir zusammen den Guss unserer Kirchenglocke für St Nicolai, unserer kleinen Holzkirche. Ein unvergesslicher Moment. Er zeigte uns und den Kindern, wie wir Ringe aus Stroh fertigen und Flöten aus Holz basteln können. Dabei hörten wir viele Geschichten aus seiner Kindheit und Jugend in Hannover und den Abenteuern als Holzfäller in Kanada. Er schnitzte für uns kleine Bildtafeln, die in unserer Kirche hängen und große Schilder für den Eingangsbereich und die Klosterbaustelle, die noch lange Zeit an ihn erinnern werden. Er war ungehalten mit uns, da ihm der Fortschritt beim Klosterbau nicht schnell genug vonstattenging. Nun wird er die Grundsteinlegung leider nicht mehr miterleben. Eine Lücke hat er auch bei unserem traditionellen Sommerfest hinterlassen, welches wir gerade wieder gefeiert haben, für das er seine Teilnahme noch vor kurzem ankündigte. Er beabsichtigte wie die vorherigen Feste auch Gold zu waschen mit den Kindern. Dazu sollte es nicht mehr kommen, aber die Kinder haben nach dem „Goldwäscher“ gefragt.

Wir im Geschichtserlebnisraum leben Geschichte(n) und Schorse ist ein unvergesslicher Teil davon.

 

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