Was bei uns in den letzten Wochen so los war …
Am Freitag wird immer gemeinsam gekocht!
Es wird geschnippelt, gerührt, geschnackt und natürlich auch genascht. Beim gemeinsamen Kochen am Freitag herrscht buntes Treiben, es wuselt und ist einfach viel los. Und genau das ist schön! Denn Essen bringt Menschen zusammen – ganz unabhängig davon, ob jung oder alt, neu dabei oder längst vertraut mit unserem Gelände. Immer wieder erleben wir, was gemeinsames Kochen und Essen alles möglich macht: Gespräche entstehen, Menschen kommen miteinander in Kontakt und aus einem gemeinsamen Essen werden Begegnungen, die sonst vielleicht gar nicht stattgefunden hätten. Für uns ist das gelebte Gemeinschaft – ganz nebenbei und mitten im Alltag.
Wenn das Kloster wieder einmal zum Leben erwachte

In den vergangenen Wochenenden durften wir neue Gruppen aus der Living-History-Szene bei uns begrüßen. Mit ihren Gewandungen, ihrem Wissen und ihrem handwerklichen Können haben sie unser Kloster auf ganz besondere Weise belebt. Dabei ging es nicht nur ums Zuschauen: Historische Handwerkstechniken wurden gezeigt und das Leben vergangener Zeiten konnte unmittelbar nachempfunden werden. Kloster und Kirche waren dabei nicht einfach nur historische Kulisse, sondern wurden durch die Gruppen auf ganz eigene Weise mit Leben gefüllt.

Besonders schön war die Offenheit, mit der die Gruppen ihr Wissen und ihre Begeisterung geteilt haben. Und auch für sie ist das Kloster ein besonderer Ort: Statt ausschließlich im Zelt zu lagern, können sie hier historische Räume nutzen und ihr Hobby auf eine andere Weise erleben. Für uns ist das ein echter Gewinn, denn authentischer und lebendiger lässt sich unser Kloster kaum beleben. Kurz gesagt: eine Win-win-Situation für alle!
Das tolle Feedback auf beiden Seiten freut uns sehr. Wir sind schon gespannt auf weitere gemeinsame Klosterbelebungen und freuen uns darauf, im kommenden Jahr daran anzuknüpfen.
Eine gemeinsame Töpferreise hat begonnen
In den vergangenen Wochen ist durch die Zusammenarbeit mit Christiane Wosnitza-Steinhof, ehrenamtliche Kunsttherapeutin und Koordinatorin des Ehrenamtlichen Kreises Ostseestraße in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in Travemünde, eine schöne neue Kooperation gestartet
In einer Workshopreihe zur mittelalterlichen Töpferkunst kommen Kinder aus dem Geschichtserlebnisraum und Kinder aus der Geflüchtetenunterkunft zusammen. Gemeinsam formen sie Schalen nach alten Techniken und bemalen sie anschließend mit Engoben, farbigen Tonschlickern.Dabei geht es um mehr als das Töpfern: Die Kinder können gemeinsam etwas ausprobieren, voneinander lernen und sich ganz nebenbei begegnen. Gleichzeitig wird Geschichte mit den eigenen Händen erfahrbar.
Für uns zeigt sich hier einmal mehr, wie wertvoll gute Netzwerke und engagierte Menschen sind. Wenn Ideen zusammenkommen und Kooperationen wachsen, entstehen Angebote, die allein so nicht möglich wären. Wir freuen uns sehr über diese Zusammenarbeit und das Beste: Die gemeinsame Töpferreise ist noch nicht zu Ende.
Weitere Termine sind bereits geplant!