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31.01.2020

Was gibt es Neues auf der Klosterbaustelle

Träume in Glas, ein fast geschlossenes Dach und die Hoffnung auf Frühling

Letzten Herbst haben die tollen Lehrlinge der Landesberufsschule der Dachdecker unter der Anleitung ihres Lehrers, Michael Heinze, den größten Teil der Dachflächen des 1.Bauabschnittes unserer Klosteranlage eingedeckt.

Der Gebäudekomplex nimmt somit immer mehr Form an und wird in der Ansicht immer beeindruckender. Dass wir überhaupt mit Mönch und Nonne eindecken können ist dem Einsatz von Frau Petra Jünemann, Abteilungsleiterin der Landesberufsschule für Dachdecker, zu verdanken. Ihr war es wichtig, ihren Lehrlingen einmal im Rahmen der Ausbildung diese seltene Form der Dacheindeckung zu ermöglichen.

Bis Weihnachten ist die gesamte Fläche des Refektorium/Dormitorium, bis auf den First, und dreiviertel des Sanitäranbaus mit Holzschindeln geschafft worden. Der First ist über den Winter provisorisch geschlossen, bis es 2020 an den Rest geht! Ein besonderes Schmuckstück ist der Schornstein und seine Einfassung geworden, samt eingemauerter Zeitkapsel! Wir freuen uns auf die Rückkehr der Dachdecker.

Im Februar wird ein Artikel über die Arbeiten in der Zeitschrift, DD/H „Dachdecker-Handwerk“ veröffentlicht werden.

Das nächste Lehrlingsprojekt im Rahmen des Klosterbaus nahm gleich nach der Weihnachtspause Fahrt auf. Die Glaser kamen ins Spiel.

Im Dezember hatten wir uns bereits zu einem ersten Planungsgespräch in der Berufsschule bei den Glasern auf dem Priwall verabredet.

Die von unserem Wandergesellen Matthies zwischenzeitlich gefrästen Fensteröffnungen im Fachwerk wurden unter fachlicher Anleitung der Lehrer Herrn Zimmermann, Herrn Ehlers, Herrn Apmann und Herrn Carstens von 15 Auszubildenden vermessen. Nun stellen sie die Oberlichter für die kleineren Fensteröffnungen des Hauptgebäudes und der Küche in Bleiverglasung her. Nach Vorlagen aus Zisterzienserklöstern des 12. Jahrhunderts.

Und wieder einmal wächst unser Respekt vor einem Handwerk, mit dem wir uns bisher im Geschichtserlebnisraum noch nicht beschäftigt hatten. Wir freuen uns auf die Fenster und über die freundliche Kooperation mit den Glasern.

Das ganze Fensterprojekt haben wir übrigens der Glaserei Schulz in Kücknitz zu verdanken, dessen Inhaber Michael Thabe die ersten Kontakte vermittelt und sogar noch mit einer Glasspende die Arbeiten unterstützt hat.

Wir freuen uns über die Ausbildungsstätten, die uns unterstützen, ohne sie wäre die Umsetzung unseres ambitionierten Klosterbaus nicht umzusetzen.

Wir sind aber auch zufrieden, dass wir es geschafft haben den Lehrlingen sinnstiftende Aufgaben und Werkbereiche in einem sozialen Kontext bieten zu können.

Einen kleinen Teil zu etwas Großem beitragen zu können, was Bestand hat und Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammenführt ist ein wichtiger Beitrag gesellschaftlichen Zusammenhalts.

Zum Schluss bleibt nur noch zu hoffen, dass der Frühling dieses Jahr nicht zu lange auf sich warten lässt. Maurer Gerdi wartet auf „Wetter“ um bei der Ausfachung weiter arbeiten zu können. Hoffen wir mal …

 

 

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