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Das slawische Blockhaus

Nachdem im Januar 2017 das alte Blockhaus abbrannte, wurde das neue Haus nach einem anderen Befund rekonstruiert - dem Drechslerhaus von Alt Lübeck, welches auf das frühe 12. Jahrhundert datiert ist.

Die Überreste dieses Hauses kamen bei einer von Werner Neugebauer geführten Grabung (1951-1953) zum Vorschein und stellen die am besten erhaltenen Überreste eines slawischen Hauses in Schleswig-Holstein dar.
Neben den Holzabfällen, wie sie beim Drechseln entstehen, kamen bei dieser Grabung auch viele weitere Zeugnisse handwerklicher Tätigkeit der Slawen zum Vorschein, die auf ein großes Spektrum von Materialien und Produktionsarten schließen lassen. Dies ließ in den 50er Jahren neue Sichtweisen auf das Leben der Slawen, insbesondere der Handwerker in Alt Lübeck, zu.
Das Drechslerhaus hatte eine Größe von etwa 4x4 Metern und war aus Eichenstämmen errichtet worden, welche auf einem Fundament aus Rundhölzern ruhten.

Durch die rein oberirdische Bauweise und den Holzfußboden ist dieser Haustyp für den feuchten Untergrund auf dem Bauspielplatz weit besser geeignet als das vorherige eingetiefte Blockhaus.
Aus den Dachöffnungen an den Giebelseiten kann der Rauch sehr gut abziehen und ein neuer Lehmofen sowie ein Bett lassen das neue Blockhaus eine gemütliche Unterkunft für unsere Helfer bei Kulturwochenenden und allerlei anderen Veranstaltungen werden.

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